Die digitale Innenstadt – Herausforderungen für Stadt und Handel

Die Innenstädte müssen auch in Zukunft die Orte der Kommunikation für die Bürgerinnen und Bürger
sein. Durch die veränderte Art und Weise der Kommunikation bedeutet dies jedoch (technische)
Anpassungen durch die Stadt und den Handel. Städte werden auch in Zukunft Orte für Face-to-Face-
Kommunikation sein. Jedoch werden die Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden
zunehmend weniger durch klassische Werbung. Auch die Innenstädte und ihre Unternehmen müssen
lernen, die Instrumente des Social Web Marketing zu bespielen. Dabei geht es auch um die emotionale Bindung der Zielgruppen.
Auf der Herbsttagung des City-Management-Verbandes Ost vom 3. bis 5. November in Saalfeld
beschäftigten sich Fachleute sowie Citymanager und Stadtmarketing-Akteure mit folgenden
Fragestellungen:
Wie können Unternehmen durch Social Web Marketing bekannter werden, um mehr und neue
Kundinnen und Kunden zu binden? Muss es noch eine eigene Internetseite für kleine stationäre
Händler sein oder kann das Stadtmarketing eine komplette Lösung für alle bieten?
Wie kann ich Bürgerinnen und Bürger zu Fans meiner Stadt machen, sie einbeziehen und über
digitale Kanäle mit Ihnen kommunizieren?
Welche Voraussetzungen und Services muss ich den Besucherinnen und Besuchern bieten? Ist das
Angebot eines öffentlichen WLAN für die Kommunen heute unproblematisch?
Neben diesen Themen präsentieren die Akteure der Stadt Saalfeld, mit welchen Aktivitäten sie den
Handel und weitere Akteure vor Ort unterstützen und wie die Kooperation zwischen Stadt und Handel funktioniert. Zwischen den Vorträgen, in den Pausen sowie bei gemeinsamen Abendaktivitäten gibt es viele Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen.
Nutzen Sie die Erfahrungen von Experten und Praktikern. Finden Sie gemeinsam mit dem CMVO eine
Lösung, wie das City- oder Geschäftsstraßenmarketing und deren Akteure in Ihrer Stadt und Ihrer Region die digitalen Möglichkeiten zur besseren Vermarktung einsetzen können.

Weitere Informationen: Hier

 

In Würdigung der besonderen Verdienste und des unermüdlichen Einsatzes für unseren Verband wurde Klaus Bubl, langjähriges Präsidiumsmitglied, die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

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Foto (CMVO) v.l.: Präsident Michael Reink, Klaus Bubl, Vizepräsidentin Susann Liepe

 

 

Die IHK-Präsidentin, Dr. Beatrice Kramm, und der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, haben Ende Mai 2016 zum achten Mal den Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren" ausgelobt. Das Land Berlin ruft gemeinsam mit Unternehmen der Berliner Wirtschaft interessierte Aktive in Berlins Geschäftsstraßen und Quartieren auf, sich mit kreativen Ideen bis zum 2. Dezember 2016 zu bewerben.

Das Verfahren 2016/17 wurde weiterentwickelt. Der Wettbewerb bietet zwei Kategorien:
• „Aktionen weiterdenken!" wendet sich an Akteure, die bestehende Angebote, Veranstaltungen oder Initiativen neuen Schwung verleihen oder neue Partner für die    Kooperation gewinnen möchten.

• „Neue Impulse setzen!" sucht Projekte, die mit neuen Ideen, kreativen Experimenten und Wagnissen an bisher weniger bekannten oder etablierten Standorten einen ersten starken Impuls setzen möchten.

Es werden bis zu drei Gewinner ausgewählt, die jeweils maximal 35.000 € (brutto) für die Umsetzung ihrer Konzepte erhalten. Daneben gibt es in der Umsetzungsphase der Projekte eine Prozessbegleitung. Hinzu kommt eine stadtweite Öffentlichkeitsarbeit.
Verpflichtend ist die Teilnahme an mindestens zwei von drei Fachforen, die bis Oktober für alle Interessierten kostenfrei angeboten werden.

• Forum I / Schwerpunkt: Straßen mit gewissen Vorzügen, 12. Juli 2016
• Forum II / Schwerpunkt: Alles was Recht ist, 13. Sept. 2016
• Forum III / Schwerpunkt: Netzwerken – und zwar richtig, 11. Oktober 2016

Die Auslobenden freuen sich auf Konzepte, die dazu beitragen, die Schauplätze des städtischen Lebens zu profilieren.
Weitere Informationen: www.mittendrin-berlin.de

 
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